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KFZ-Wissen › Zweitaktgemisch

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Das Zweitaktgemisch besteht aus Kraftstoff und Schmierstoff, dem Zweitaktöl. Zweitaktgemisch wird für Zweitakt-Motoren benötigt welche sowohl nach dem Otto- wie Dieselprinzip arbeiten. Der beigefügte Ölzusatz im Benzin schmiert die beweglichen Motorteile. Wie das Mischungsverhältnis ist, ist unterschiedlich und der Anleitung des jeweiligen Gerätes zu entnehmen.

Bei modernen Zweitakt-Motoren wird das Öl (welches separat eingefüllt wird) gezielt über eine Pumpe den zu schmierenden Teilen zugeführt. Die Mischung wird bei vielen Mofas, Motorrollern, Motorsägen und Rasenmähern benötigt. Seltener auch bei Motorrädern. Früher wurde es bei den bekannten DDR- Fahrzeugen genutzt. Die bekanntesten Zweitakter waren Trabant, Wartburg, Barkas.

An einzelnen Tankstellen kann eine Zweitaktmischung noch direkt gekauft werden, dies entspricht aber der Seltenheit. Wie lange Zweitaktgemische haltbar sind, ist umstritten. Manche sind der Meinung man kann das Gemisch gut geschüttelt noch nach einem Jahr verwenden, andere warnen davor und sagen nach zwei Monaten sollte es Sachgemäß entsorgt werden, die Gefahr eines Kolbenfressers wäre zu groß, da sich Benzin und Öl voneinander trennen.

Ebenso spielt es eine Rolle ob das Gemisch in einem Blech- oder Kunststoffkanister gelagert wird. In einem Kunststoffkanister treten nach einiger Zeit die leicht flüchtigen Anteile nach außen und das Benzin wird weniger zündfähig. Für Hochleistungsmotoren sollte am Besten ein frisches Zweitaktgemisch verwendet werden.