KFZ-Wissen › Zündung

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Als Zündung wird die Entflammung des Kraftstoff- Luftgemisches im Brennraum eines Zylinders bezeichnet. Die Zündkerze bei einem Ottomotor gibt einen Hochspannungsfunken ab welcher dann zündet. Die Glührohrzündung war die erste Form der Zündung. Im Verbrennungsraum wurde ein Platinenröhrchen zum Glühen gebracht wodurch es sich bei der Komprimierung entzündete.

Es war störanfällig und nicht zu regulieren. Optimaler weise soll der Zündzeitpunkt so festgelegt werden, dass der höchste Verbrennungsdruck nach dem oberen Totpunkt eintritt. Vor dem oberen Totpunkt muss das Kraftstoff- Luftgemisch gezündet werden. Die Verbrennungszeit des Kraftstoff- Luft- Gemisches ist unabhängig von der Drehzahl.

Je mehr die Motordrehzahl ansteigt desto früher muss die Zündung vor dem oberen Totpunkt liegen. Wird der Zündzeitpunkt zu früh eingestellt, werden die Motorenbauteile zu hoch beansprucht. Die Verbrennungsvorgänge sind unkontrolliert und es entstehen hohe Temperatur- und Druckspitzen. Dies kann zur Zerstörung des Motors führen.

Wird der Zündzeitpunkt zu spät gewählt hat der Motor weniger Leistung. Der Motor kann durch höheren Kraftstoffverbauch und Überhitzungsprobleme zerstört werden. Es gibt verschiedene Arten von Zündungen die Magnetzündung welche von 1900 – 1960 die Standardvariante in Kraftfahrzeugen war. Neben der Magnetzündung gibt es noch die Unterbrecherzündung, die Transistorzündanlage, die Thyristorzündung oder auch Hochspannungskondensatorzündung genannt, die elektronische Zündanlage, die vollelektronische Zündanlage und die Laserzündung.