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KFZ-Wissen › Wegfahrsperre

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Durch eine Wegfahrsperre wird verhindert, das ein Kraftfahrzeug ohne Erlaubnis gestartet werden kann.
Es gibt drei verschiedene Arten der Wegfahrsperre:
Die mechanische, die elektronische und die unfreiwilligen Wegfahrsperren.
Bei der mechanischen Wegfahrsperre wird eine Art Lenkradkralle so angebracht, dass es nicht möglich ist das Lenkrad zu bewegen. Diese Lenkradkralle wird mit Hilfe eines Schlosses gesichert. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit einen Stab zwischen dem Lenkrad und den Pedalen einzuklemmen, so das diese nicht mehr bedient werden können.Diese zwei Arten der mechanischen Wegfahrsperre sind zwar etwas kompliziert handzuhaben, dafür jedoch günstig im Preis und von außen gut sichtbar, so das der ein oder andere Dieb sofort abgeschreckt wird.


Ebenfalls zu der mechanischen Wegfahrsperre gehört die Gangschaltungssperre. Diese wird mittels Abrissschrauben an der Karosserie befestigt.
Ein Stahlbolzen sorgt dafür, das die Gangschaltung nicht mehr bewegt werden kann. Auch diese Konstruktion ist mittels eines Schlosses gesichert.
Die elektronische Wegfahrsperre ist seit 1998 Pflicht für alle neu zugelassenen Fahrzeuge.

Eine solche Wegfahrsperre wird automatisch nachdem die Zündung abgeschaltet wird aktiviert. Über einen Chip wird sie beim Einschalten wieder deaktiviert.
Die unfreiwilligen Wegfahrsperren werden von der Stadtverwaltung oder vom Ordnungsamt genutzt. Dazu gehört zum Beispiel der Ventilwächter. Dieser sorgt dafür das beim Fahren bereits nach kurzer Zeit die Luft aus dem Reifen entweicht. Seit dem Jahr 2005 werden jedoch vermehrt Parkkrallen oder Radklammern verwendet. Diese sorgen dafür das das Auto überhaupt nicht mehr fortbewegt werden kann. Unfreiwillige Wegfahrsperren werden beispielsweise dann genutzt wenn ein Fahrer entstandene Kosten nicht freiwillig zahlen will, oder lange in Verzug ist.