KFZ-Wissen › VVT-i

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VVT-i ist die Kurzbezeichnung für Variable Valve Timing intelligent und ist eine Nockenwelle mit intelligent variabler Ventilsteuerung. Dieses VVT-i wurde von Toyota entwickelt und dient der Verbesserung des Füllgrades der Zylinder. Diese Regulierung wirkt durch das VVT-i innerhalb des Öffnungs- und Schließwinkel der Einlassventile. Das VVT-i ist seit 1991 das Nachfolge System der einfachen, variablen VVT Nockenwellenverstellung. Das Verfahren eines VVT-i bezeichnet die Veränderung der Steuerzeiten innerhalb der Ventilsteuerung von Viertaktmotoren während der Betriebnahme. Die einmalige Verstellung der Steuerzeiten ist bei der Montage des Motors entscheidend und kann beispielsweise durch besondere Scheibenfedern beim Verbinden des Antriebszahnrades auf der Nockenwelle bewirkt werden. Das VVT-i ermöglicht eine intelligente Anpassung der Ventilöffnungszeiten, um damit die Effizienz des Motors zu steigern, in Abhängigkeit des jeweiligen Lastverhaltens. Ein VVT-i ermöglicht demnach eine Steigerung des Drehmoment und der Leistung, die gleichzeitig eine Kraftstoffeinsparung bewirken. Irreführen ist die Bezeichnung der „variablen Nockenwelle“, da diese selbst nicht verändert wird, sondern lediglich der Drehwinkel.
Das VVT-i kann durch seine integrierte Intelligenz den genauen Zeitpunkt erfassen, wann der Mechanismus zum Schließen oder Öffnen erfolgen muss und bewirkt so eine optimale Motorleistung. Das Vorgängermodell des VVT-i, musste noch manuell eingestellt werden, was zu Leistungsverlusten führen konnte, zudem war eine regelmäßige Neueinstellung von Nöten.