KFZ-Wissen › VVC

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Die variable Ventilsteuerung, kurz VVC genannt, wird heute von einer ganzen Reihe von Automobil-Herstellern in der Konstruktion von Modernen Verbrennungsmotoren eingesetzt. Die VVC-Technik wird unter anderem von Herstellern wie Audi, VW, Mercedes, Honda und Toyota verwendet und findet Einsatz sowohl bei Ottomotoren als auch bei Dieselmotoren. Die Technik der variablen Ventilsteuerung ist bei den einzelnen Automobilherstellern individuell verschieden; auch die Bezeichnungen für die VVC-Technik sind je nach Hersteller unterschiedlich. Alle Herstellerkonzepte haben das gemeinsame Ziel, die Motortechnik mittels VVC zu verbessern.

Drei Vorteile durch VVC:
Die Verbesserung mittels VVC-Technik umfasst folgende Faktoren: Erstens wird die Motorleistung erhöht beziehungsweise optimiert. Zweitens: Gleichzeitig wird hierbei Kraftstoff eingespart. Dritter Vorteil: Schadstoffemissionen werden reduziert.

Zur Technik:
Bei der VVC-Technik geht es darum, die sogenannten „Drosselverluste“ bestmöglich zu minimieren und damit gering zu halten. Drosselverluste sind Druckverluste, die unter anderem an Ventilen auftreten können. Solche Verluste haben zur Folge, dass die Leistungsstärke des Motors nicht optimal genutzt wird. Merkmal der VVC ist, dass die Öffnungsdauer der Ein- oder Auslassventile variierbar ist. Die VVC erfolgt stufenlos bei unterschiedlichen Drehzahlen und berücksichtigt dabei auch Faktoren wie Kühlwassertemperatur und Fahrzeuggeschwindigkeit. Durch die VVC-Technik ergeben sich mehr Drehmomente bei Niedrigdrehzahlen sowie eine verbesserte Leistung im höheren Drehzahlbereich. Gleichzeitig reduziert sich hierbei das Abgasverhalten im Leerlauf.