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KFZ-Wissen › Strech-Limousin

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Bei einer Strech-Limousine handelt es sich um ein Auto welches im Nachhinein verlängert wurde. Um ein Automobil zu einer Strech-Limousine umzubauen wird das Fahrzeug hinter der B-säule komplett durchtrennt. Anschließend wird ein Zwischenteil dort eingefügt, welches aus Seitenteilen, Dach, Boden und Scheiben besteht.

Der Teil des Bodens und der Teil vom Dach sind hierbei meist verstärkt.
Die Federung wird ebenfalls verstärkt und auch bei dem Motor wird wegen dem höheren Gewicht meist einer mit mehr Leistung eingebaut. In manchen Fällen werden sogar weitere Türen angebracht, um die zusätzlichen Sitzplätze besser erreichen zu können.

Dazu werden eine halbe Vordertür und eine halbe Hintertür miteinander verschweißt.
In extremen Umbauten verfügt eine solche Limousine sogar über einen Pool. Dies führt jedoch dazu das das Fahrzeug nur noch schwer und sehr langsam fortzubewegen ist.

Strech-Limousinen gelten als der absolute Luxus, und sind auch dementsprechend mit vielen Extras ausgestattet. Zu diesen Extras zählen beispielsweise, Sofa, Betten, Computer und Fernseher. In manchen Fällen dient eine Strech-Limousine nicht nur dem Luxus. Auf Kuba zum Beispiel gibt es Lada-Taxis, die extra dafür umgebaut wurden, um so ein günstiges Sammeltaxi zu erreichen.

Etwa 1928 wurde die erste Strech-Limousine hergestellt. Circa 27 Meter lang ist die längste Strech-Limousine. Diese wird besonders in Hollywood zu den Drehrbeiten genutzt.