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KFZ-Wissen › Sequenzielle Einspritzung

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Als Benzin Einspritzung bezeichnet man heute die gebräuchliche Methode ein brennfähiges Benzin-Luft-Gemisch für einen Ottomotor zu schaffen. Die so genannte sequentielle Einspritzung sorgt frühzeitig dafür, dass der Kraftstoff bereits vor dem Ende des Ansaugtaktes eingespritzt wird. Dadurch gelangt der Kraftstoff ohne Vorlagerung, mit der einströmenden Luft in den Zylinder.

Bereits vor der bis heute entwickelten sequenziellen Einspritzung, wurde die einfache Benzineinspritzung in Flugzeuge verwendet. Durch die sequenzielle Einspritzung wird der Kraftstoff eines Benzinmotors fast immer fein zerstäubt und sorgt so für eine rasche und gute Durchmischung. Es gibt drei Lagen zum Einbau der Einspritzventile; direkt vor dem Brennraum, vor Beginn des Saugrohres und mehrfach an dessen Ende. Das Drucksystem bis 1 bar nennt man Zentraleinspritzung SPI (Single Point Injection), bis 4 bar Saugrohr Mehrpunkteinspritzung MPI (Multi Point Injection) und ab 150 bar ist es die Direkteinspritzung DI (Direct Injection). Tendenziell wird immer öfters die sequenzielle Einspritzung verwendet, um einen günstigeren Verbrauch zu erzielen. Seit Ende des 20zigsten Jahrhunderts ersetzt die sequenzielle Einspritzung, den Vergaser.