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KFZ-Wissen › Sequentielles Schaltgetriebe

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Im Antriebsstrang eines Fahrzeuges sitzt das Fahrzeuggetriebe, das zwischen Motordrehzahl und Antriebsdrehzahl kommuniziert. Um das nutzbare Drehzahlband eines Verbrennungsmotors allen Geschwindigkeitsbereichen zur Verfügung zu stellen, ist es bei Kraftfahrzeugen notwendig.
Bei einem sequentiellem Schaltgetriebe handelt es sich im Prinzip um ein automatisiertes Schaltgetriebe. Folge oder Reihe bedeutet eine Sequenz, in diesem Falle auf ein exaktes Aufeinanderfolgen der Gänge, speziell beim Hochschalten. Das handgeschaltete Getriebe bietet dagegen eine völlige Wahlfreiheit der Gänge. Das sequentielle Getriebe, bei dem der Drehmomentwandler fehlt, wird seit vielen Jahren schon bei Motorrädern eingesetzt. Durch einen Fußschalthebel werden hier die Gänge schön der Reihe nach von oben nach unten (1-2-3-4-5) oder umgekehrt geschaltet. Der Smart For Two hat in seiner ersten Ausführung ein ähnliches Getriebe zur Verfügung gestellt, ebenso der Lupo 3L von VW. Die extrem langen Schaltwechsel wurden aber von den meisten Nutzern nicht angenommen.
Das bekannteste sequentielle Getriebe ist das sogenannte Kegelzuggetriebe. Schaltklauen im üblichen Sinne sind hier nicht vorhanden, die Vorgelegwelle ist hier hohl gebohrt. Innerhalb ist an einer Stange ein Kegel befestigt. Um für einen Kraftschluss zwischen Welle und Gangrad zu sorgen, drückt der Kegel an den Gangrädern Kugeln nach außen. Das beste Beispiel für ein Kegelzuggetriebe ist das seit Jahren verwendete Motorradgetriebe.