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KFZ-Wissen › Schubabschaltung

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Die sogenannte Schubabschaltung gibt es heute bei allen Verbrennungsmotoren, die in KFZ wie PKW, LKW oder Bussen eingebaut sind. Sinn und Zweck dieser Technologie ist es, Kraftstoff zu sparen. Wie es der Name schon sagt, wird die Kraftstoffzufuhr unterbrochen, wenn der Motor im Schiebebetrieb ist. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man bergab fährt und den Motor zum Bremsen benutzt.

Die Schubabschaltung gab es beim Dieselmotor von Anfang an, beim Benzinmotor wurde sie gezielt ab etwa 1980 eingesetzt. Bei älteren Dieselmotoren funktioniert sie rein mechanisch über den Drehzahlregler. Dieser sperrt die Zufuhr von Kraftstoff, wenn das Gaspedal in Nullstellung und die Drehzahl zu hoch ist, wie etwa im Schiebebetrieb.

Bei modernen Verbrennungsmotoren wird die Schubabschaltung über das Steuergerät eingeleitet. In diesem Steuergerät laufen alle wichtigen Informationen wie Drehzahl, Motortemperatur, Stellung des Gaspedals und andere zusammen.

Autofahrer können die Schubabschaltung bewusst nutzen, um Kraftstoff zu sparen.
Bei Fahrten bergab nimmt man einfach den Fuß vom Gas. Hierbei muss man darauf achten, dass der Motor noch genügend Drehzahl hat. Wenn die Drehzahl bis auf ca 1500 U/min abgefallen ist, wird die Kraftstoffzufuhr wieder eingeschaltet, damit der Motor nicht ausgeht, wenn er im Leerlauf dreht.

Wichtig ist auch, dass man bei Fahrten bergab nicht auskuppelt. Um die Bremswirkung zu erhöhen, sollte man gegebenenfalls herunter schalten. Höhere Drehzahlen im Schiebebetrieb bedeuten eine höhere Bremswirkung...