KFZ-Wissen › SAE

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SAE ist ursprünglich eine Vereinigung amerikanischer Autoingenieure, der Society of Automotive Engineers. Dieses Institut hat seinen Sitz in den USA. Dort wird der allgemein-gültige Standard für Motorenöle festgelegt.

Was bedeutet die Klassifizierung nach den Standardfestlegungen der SAE?

Das Öl wird in verschiedene SAE Klassen eingeteilt, je nachdem wie hoch die Fließgeschwindigkeit, also die Viskosität des Motorenöls ist. Die Bezeichnungen lauten dann zum Beispiel 15 W 40 oder 20 W 10.
Die erste Zahl bezieht sich auf die Viskosität bei niedrigen Temperaturen, also zum Beispiel im Winter. Generell kann man sagen, je kleiner diese Zahl ist, desto flüssiger ist auch das Öl. Das wirkt sich auf die Geschwindigkeit aus, mit der sich das Öl beim Kaltstart im Motor verteilt und ihn so vor Verschleiß schützen kann.

Die zweite Zahl sagt etwas über die Viskosität bei Hitze aus. Auch hier gilt: „je niedriger die Temperatur ist, desto dünnflüssiger ist das Öl, und um so schneller kann es sich verteilen.\" Man kann also auch hier sagen, je niedriger der Wert ist, umso leichter läuft der Motor. Zu beachten ist allerdings, dass mit steigendem Wert der Schmierfilm belastbarer wird. Es gibt Einbereichs- und Mehrbereichsmotorenöle. Mehrbereichsmotorenöle erfüllen mehrere SAE Kriterien und können das ganze Jahr über eingesetzt werden.