KFZ-Wissen › Reserverrad

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Das Reserverad ist zum Austausch gedacht, für den Fall das ein Fahrzeugreifen kaputt geht.
Obwohl das Reserverad keine Vorschrift ist, wird dies von den meisten Fahrzeugen mitgeführt.

In der Regel ist das Reserverad ein normaler Sommerreifen. Oft wird jedoch um Platz und Geld zu sparen ein Notrad oder auch Sparrad verwendet.
Mit einem solchen Notrad darf eine Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschritten werden, und man darf nur bis zu der nächsten Werkstatt damit fahren.
Eine weitere Lösung als Reserverad ist das Faltrad.

Diese Falträder haben den Vorteil, das sie eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlauben, da diese auf Spezial- oder Originalfelgen aufgezogen werden. Da das Rad zum Transportieren jedoch gefaltet ist, hat man hierbei den Nachteil das es vor dem Montieren erst noch aufgepumpt werden muss.

Besonders im Winter ist es problematisch wenn man einen Reifenschaden an der Antriebsachse hat, da das Reserverad ja in den meisten Fällen ein Sommerreifen ist.
Um trotzdem noch relativ gut anfahren zu können, empfiehlt es sich einen intakten Reifen von der nicht angetriebenen Achse auf die Antriebsachse zu montieren, und das Reserverad an der nicht angetriebenen Achse anzubringen.
Bei jeder Luftdrucküberprüfung an den Reifen sollte auch das Reserverad mit überprüft werden, da diese mit der Zeit an Luft verlieren können.