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KFZ-Wissen › Pumpe- Düse- System

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Das Pumpe– Düse– System ist eine Einspritztechnik für Dieselmotoren. Es bedeutet, dass es für jeden Zylinder eine eigene Dieselpumpe gibt. Dadurch sind die Druckleitungen sehr kurz und es kann mit sehr viel höherem Druck gearbeitet werden, wie bei herkömmlichen Reihen- oder Verteiler Einspritzpumpen. Aufgrund des hohen Einspritzdruckes wird der Kraftstoff viel besser vernebelt. Dadurch wird er besser und vor allem schadstoffarmer verbrannt.

Das Pumpe- Düse- System ist bereits 1930 entwickelt worden. Es wurde lange Zeit allerdings nur in Schiffsmotoren, Diesellokomotiven und LKWs eingesetzt. In die PKWs kam es erst vor ungefähr 15 Jahren zum Einsatz, weil die Abgasnormen immer höher wurden und mit Reiheneinspritzpumpen nicht mehr einzuhalten waren.

Die einzelnen Pumpen werden beim Pumpe- Düse- System über eine Nockenwelle angetrieben. Durch die sehr steile Form der Nocken wird der hohe Druck in einer sehr kurzen Zeit erzeugt.
Der große Vorteil des Pumpe- Düse- Systems liegt eindeutig in der besseren Verbrennung des Kraftstoffes. Der Nachteil ist allerdings, dass sich beim Pumpe- Düse- System die Einspritzmenge und der Einspritzzeitpunkt nur sehr begrenzt variieren lassen. Das geht bei der Common- Rail- Einspritzung sehr viel besser. Deshalb verdrängen die Common- Rail- Systeme zunehmend die Pumpe- Düse- Systeme.