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KFZ-Wissen › Nockenwellenverstellung

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Ein Verfahren wobei die Steuerzeiten der Ventilsteuerung in Viertaktmotoren verändert werden nennt sich Nockenwellenverstellung. Eine Effizienzsteigerung des Motors wird durch die Anpassung der Ventilöffnungszeiten erlaubt. Wird dieses Verfahren angewendet erzielt man eine Leistungssteigerung, einen Drehmomentgewinn und eine Einsparung von Kraftstoff.

Kommt die Bezeichnung der „variablen Nockenwelle“ zur Sprache ist diese Aussage irre führend, denn die Nockenwelle selbst wird nicht verändert, lediglich deren Drehwinkel. Ein fester Nockenwellenantrieb welcher von der Kurbelwelle angetrieben wird besitzt einen bezogenen Drehwinkel von 0 und 360 Grad Kurbelwinkel. Auch werden diese Steuerzeiten genannt. Als Überschneidung wird das gleichzeitige öffnen von Einlass- und Auslassventil bezeichnet. Die Motoreigenschaften werden von der Überschneidungszeit beeinflusst.

Bei geringer Überschneidung entsteht ein hohes Drehmoment wohin gegen die Drehzahlen niedrig sind. Jedoch wird daraus zur folge das eine geringere Maximalleistung bei hohen Drehzahlen erreicht wird. Eine höhere Maximalleistung entsteht bei einer großen Überschneidung, jedoch sinkt der Dreimoment bei niedrigeren Drehzahlen. Um eine möglichst effiziente Zylinderöffnung in allen Drehzahlen zu erreichen werden Auslass- und Einlasssteuerzeiten in Abhängigkeit von der Drehzahl und der Drosselklappenstellung verändert.