KFZ-Wissen › Nebenantrieb

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Ein Nebenantrieb wird von Nutzfahrzeugen und Traktoren verwendet, um ein angeschlossenes Gerät, beispielsweise eine Hydraulikpumpe zu betreiben. Von einem Nebenantrieb spricht man, wenn der Antrieb dieser angeschlossenen Geräte oder Pumpen mittels einer Zapfwelle einen Nebenausgang des Fahrzeuggetriebes nutzt.

In der heimatlichen Gemeinde trifft man in der kalten Jahreszeit auf den Winterdienst, der als Schneeräumer und Salzstreuer für freie Straßen sorgt. Oder man denke an die städtischen Nutzfahrzeuge, die
Strassen regelmäßig säubern. Alles typische Beispiele, für den Einsatz des Nebenantriebs.

Viele Geräte die über einen Nebenantrieb des Fahrzeuggetriebes per Zapfwelle betrieben werden, müssen auch arbeiten, wenn das Fahrzeug steht. Besonders deutlich wird dies beim Einsatz von Fahrzeugen mit Feuerlöschpumpen der Freiwilligen Feuerwehr. Das Pumpen Fahrzeug wird nahe an den Hydranten aufgestellt, damit die Schläuche angeschlossenen werden können. Die Pumpe des stehenden Fahrzeugs die den Nebenantrieb als Antriebsquelle nutzt, erreicht die entsprechende Drehzahl, die für den Betrieb notwendig ist durch manuelle Steuerung über ein Gaspedal. Die Regulierung der entsprechenden Zapfwellendrehzahl ist meist auch über ein Hand Gashebel möglich.

Der Antrieb der Zapfwelle als Nebenausgang zum Fahrzeuggetriebe erfolgt auf verschiedene Arten. Man kennt die Motorzapfwelle, die Getriebezwapfwelle und die Wegezapfwelle, die entweder direkt mit dem Motor oder über andere Getriebearten, den Nebenausgang des Fahrzeuggetriebes nutzen.