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KFZ-Wissen › Nebelschlussleuchte

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Unter einer Nebelschlussleuchte, versteht man eine am Fahrzeug hinten angebrachte, außerordentlich lichtstarke rote Zusatzleuchte. Die Nebelschlussleuchte erfüllt die Aufgabe, dass ein Fahrzeug bei schlechten Sichtverhältnissen, besser erkennbar ist. Die Nebelschlussleuchten sind entweder paarweise symmetrisch oder einzeln in der Mitte des Fahrzeugs oder links von der Mitte angebracht. Im Fahrzeug ist eine Kontrollleuchte im Armaturenbrett mit gelbem Licht vorgeschrieben.

In Deutschland können seit dem 1. Januar 1991 nur Autos und Anhänger, mit Höchstgeschwindigkeiten größer als 60 km/h, erst zugelassen werden, wenn diese eine oder zwei Nebelschlussleuchten haben. Eine Nachrüstung von Altfahrzeugen ist nicht erforderlich.

Die Nebelschlussleuchte darf, gemäß der deutschen Straßenverkehrsordung (StVO) nur außerhalb geschlossener Ortschaften angeschaltet sein und hier auch nur bei Nebel und Sichtweiten unterhalb von 50 Metern. Kommt es zu einer Benutzung der Nebelschlussleuchte außerhalb der erlaubten Bedingungen und andere Verkehrsteilnehmer werden gefährdet oder es kommt zu einem Unfall, so wird der Verstoß mit einem Verwarnungsgeld von 15 bzw. 35 Euro geahndet.

In anderen Ländern existieren teilweise unterschiedliche Benutzungsregeln: In Belgien wird die Nebelschlussleuchte, bei Nebel, Schneefall oder Regen, bei Sichtweiten unter 100m eingeschaltet. In Frankreich kann sie bei Schnee oder Nebel auch ohne Sichtweitenbeschränkung, jedoch nicht bei Regen benutzt werden. In der Slowakei ist die Benutzung der Nebelschlussleuchte nicht erlaubt.