KFZ-Wissen › Knautschzone

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Als Knautschzone bezeichnet man einen speziellen Bereich in einem Kraftfahrzeug. Dieser verformt sich im Falle einer Kollision und absorbiert somit Energie. In der Automobilbranche wird der Begriff am häufigsten verwendet. Er kommt aber auch in der Flugzeugbranche und Güterverkehrbranche zur Anwendung. Besonders kleine Knautschzonen haben vor allem kleinere Kraftfahrzeuge wie zum Beispiel der Smart.

Im Jahr 1952 wurde die Idee der Knautschzone der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Ingenieur Béla Barényi erfand sie. Das erste Fahrzeug welches eine Knautschzone besaß, war der Mercedes Benz W111 aus dem Jahr 1959. Der generelle Grundgedanke der Knautschzone ist die Verringerung der Beschleunigung welche auf die Insassen des Fahrzeugs wirkt. So soll der Schaden an diesen Personen möglichst gering gehalten oder sogar verhindert werden. Bei einem Unfall wird die im Fahrzeug gespeicherte kinetische Energie in eine andere Energie der Verformung umgewandelt. Diese Energie verformt Bauteile anstatt den Menschen direkt zu treffen.

Gerade bei den Crashtests werden die Knautschzonen ausführlich getestet und stets weiterentwickelt und verbessert. Meistens haben größere Modelle wie Limousinen oder Kombis eine weit aus größere Knautschzone wie die Kleinwagen wie zum Beispiel ein Opel Corsa. Im direkten Crashtest von einem größeren Mercedes und einem Corsa, schnitt der Corsa um einiges schlechter ab als der Mercedes.