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KFZ-Wissen › Fuel Stratified Injection

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Der Begriff Fuel Stratified Injection abgekürzt FSI stammt aus der Kraftfahrzeugbranche und wird in der deutschen Sprache als Schichtladungsverfahren bezeichnet. Das Fuel Stratified Injection funktioniert nur mit normalen Benzinmotoren, bei Dieselmotoren ist dieses Verfahren nicht möglich. Technisch betrachtet handelt es sich bei diesem Vorgang um ein spezielles Einspritzverfahren. Bei diesem wird der benötigte Kraftstoff optimal aufbereitet, somit entsteht schon im Bereich der Zündkerze ein zünd fähiges Gemisch. Durch die Verwendung von der Fuel Stratified Injection ergeben sich einige Vorteile. So lassen sich damit die abgegebenen Schadstoffe verringern und je nach Modellart ist auch eine Kraftstoffersparnis möglich. Eines der ersten Verfahren dieser Art brauchte der Hersteller Honda im Jahr 1974 auf den Markt. Mittlerweile gibt es die Fuel Stratified Injection bei einigen Herstellern. Je nach Hersteller kann die genaue Bezeichnung dieses Verfahrens jedoch variieren.

Volkswagen verwendet dieses Verfahren unter anderem im VW Golf und VW Polo, Mitsubishi nennt diese Technik GDI und verwendet selbige bei einigen seiner Modelle. Hersteller unabhängig werden die aktuellen Modellen welche mit Fuel Stratified Injection arbeiten nur noch im Homogenbetrieb betrieben. Um die fehlerfreie Funktion einer Fuel Stratified Injection zu gewährleisten, sollte das Kraftfahrzeug regelmäßig gewartet werden. Fehler in diesem System können teilweise großen Schaden verursachen und sogar zu Unfällen führen.