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KFZ-Wissen › Frostschutzmittel

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Frostschutzmittel werden benötigt um Flüssigkeiten vor dem Einfrieren zu schützen. Bei wassergekühlten Motoren darf das Kühlwasser im Winter natürlich nicht einfrieren. Das würde zur Beschädigung des Kühlers und des Motors führen. Deshalb wird dem Kühlwasser Frostschutzmittel beigemischt. Diese Mittel basieren in der Regel auf Glykol und werden mit einigen Additiven angereichert. Frostschutzmittel, die für den Schutz des Kühlwasserkreislaufes entwickelt werden, bekommen zusätzlich ein Additiv, das auch vor Korrosion schützt. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, auch im Sommer immer Frostschutzmittel im Kühlwasser zu haben. Das bekannteste Mittel ist das Glysantin. Bei diesem Mittel handelt es sich um eine Entwicklung von BASF. Glysantin gibt es schon seit dem Jahre 1929.

Es gibt aber auch Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage. Diesen Mitteln wird üblicherweise Reinigungsmittel beigemischt. Damit Lässt sich die Frontscheibe eines Autos sehr gut reinigen und die Gefahr des Einfrierens wird verhindert.

Für Dieselkraftstoff benötigt man ebenfalls ein Frostschutzmittel. Damit kann man das sogenannte Ausflocken vom Diesel bei sehr tiefen Temperaturen verhindern. Unter dem Begriff Ausflocken versteht man die Bildung von Parafinteilchen im Kraftstoff. Diese Teilchen verstopfen den Kraftstofffilter und bringen damit den Motor zum Stillstand. Heutzutage braucht man sich aber keine Gedanken mehr darum zu machen, weil die Tankstellen in der Regel Ihren Dieselkraftstoff mit Frostschutzmittel versehen.