KFZ-Wissen › FAP

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Die Abkürzung FAP stammt von dem französischen Begriff “filtre à particules”, was übersetzt Rußpartikelfilter bedeutet. Der FAP wurde vom PSA-Konzern, zu dem die beiden Autohersteller Peugeot und Citröen gehören, entwickelt. Er ist speziell für die Filterungsprozesse der Abgase von Dieselmotoren gebaut worden.

Funktionsweise des FAP

Der FAP funktioniert wie ein raues Sieb. Die Rußpartikel werden aufgefangen und setzen sich im Inneren an die porösen Oberflächen des Siliciumcarbids und werden so festgehalten. Siliciumcarbid ist eine bestimmte chemische Verbindung, die aus Silicium und Kohlenstoff besteht. Dieser Stoff ähnelt aufgrund seines Aufbaus der chemischen Beschaffenheit von Diamanten und hat einen hohen Schmelzpunkt, deshalb wird er im FAP als Schleifmaterial verwendet. Daher wird dieses Filtermodell auch Wandstromfilter oder Honey-Comb genannt, da alle Partikel die hineingelangen, durch die besondere Beschaffenheit der Wände gefiltert werden können.

Die besondere Eigenschaft des FAP

Alle 400 bis 500 Kilometer reinigt sich dieser Filter selbst. Dafür wird für eine kurze Zeit die Verbrennungstemperatur gesteigert. Mithilfe eines Additivs (Eolys) werden die Rußpartikel leichter entzündlich gemacht. Ein Additiv ist ein Hilfsstoff (hier, Eolys), mit dessen Hilfe in diesem Fall eine leichtere Entzündlichkeit geschaffen werden kann. So ist eine effektive Reinigung innerhalb von drei Minuten möglich und dann ist der Filter wieder vollständig betriebsbereit.