KFZ-Wissen › EPC

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EPC ist die Abkürzung für „Electronic Power Control“, gemeint ist die elektronische Gasbetätigung bei allen heutigen Autos.

Die Bezeichnung EPC stammt von Volkswagen und beschreibt die elektrische Drosselklappenverstellung am Motor. So wird die Motorleistung im Motormanagementsystem gesteuert. Je nachdem, wie stark der Fahrer das EPC betätigt, umso stärker ist letztendlich der Messwert im Pedalwertsensorensystem. Das Signal wird dann als analog ausgeführtes Steuersignal direkt zur Motorsteuerungs-ECU weitergeleitet und dort umgesetzt. So kann die Drehmomentabgabe über das Kennfeld quasi frei gestaltet werden. Dank dieser speziellen Technik kann die Fahreigenschaft eines Autos positiv beeinflusst werden, die Fahrbarkeit bleibt schlüssig und der Antriebskomfort kann bestmöglich ausgenutzt werden. So werden beispielsweise Antriebsstrangeinflüsse während des Schaltvorgangs vermieden, das Auto ruckelt so nicht, sondern gleitet flüssig von einem Gang in den nächsten. Diese Technik heißt „Drive-by-wire“ Technik, also Fahren unter Spannung sozusagen.

Was tun, bei Problemen mit der elektronischen Gasbetätigung?

Leuchtet die EPC-Warnlampe im Inneren des Autos, sollte schleunigst eine Werkstatt des Vertrauens aufgesucht werden. Wenn es dazu nicht schon zu spät ist und das Auto nicht mehr anspringt. EPC-Fehler sind keine unbedeutende Kleinigkeit und sollten von einem fähigen Mechaniker fachmännisch korrigiert werden, um dem Motor keinen dauerhaften Schaden zu zufügen.