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KFZ-Wissen › Elektrohydraulische Bremse

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Der Zustand und die Eigenschaften des Bremssystems eines Autos spielen in Fragen der Sicherheit eine bedeutende Rolle. In dieser Hinsicht erzielt die elektrohydraulische Bremse hervorragende Ergebnisse, was die Unfallvermeidung durch rechtzeitiges Bremsen betrifft.

Wie bei hydraulischen Bremssystemen, wird das Bremsen der Räder durch einen Hydraulikdruck erzeugt, nur mit dem Unterschied, dass dieser Druck, daher als elektrohydraulisch bezeichnet, durch ein elektrisches Signal gesteuert wird. Je nach Situation kann so die größtmögliche Bremsleistung erreicht werden, da sich das elektrische Signal, dass der Bremse den Einsatz befiehlt, aus einer Kombination von Sensoren besteht.

Vereinfacht kann man sich die Funktion einer Elektrohydraulischen Bremse so vorstellen: Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, geht der Fahrer sofort vom Gas auf die Bremsen. Die Sensorik ermittelt aus dem Druck, den der Fahrer auf das Bremspedal gibt und die plötzliche Rücknahme des Gases, dass es sich um eine Notfallbremsung handelt. Sofort wird der für den Erfolg des Bremsvorgangs notwendige Solldruck anhand des Istdruckes auf die Bremen ermittelt und nach Bedarf vom System Nach reguliert.

Unter Berücksichtigung der Fahrbahnbeschaffenheit, z. B. Nässe, bremst die elektronische Bremse durch automatisches Anlegen der Klötze, die Bremsen trocken, so dass es auf eine Notbremsung, wie oben beschrieben, durch seine künstliche Intellienz vorbereitet ist.