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KFZ-Wissen › Einscheibentrockenkupplung

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Mit der Einscheibentrockenkupplung wird der Kraftfluss zwischen dem Motor und dem Getriebe bei einem Kraftfahrzeug getrennt und geschlossen. Der Hauptaufgabe der Einscheibentrockenkupplung in einem Kraftfahrzeug ist die Verwendung als eine Schalt- und Anfahrtkupplung.

Technisch betrachtet ist diese spezielle Kupplung eine schaltbare Reibungskupplung. Um die Kräfte zu übertragen nutzt diese Kupplung den Reibungswiderstand zwischen zwei Platten. Damit von der Konstruktion her die Kupplung nicht zu groß wird, benötigt diese einen speziellen Belag mit einem sehr hohen Reibwert.

Bei der Einscheibentrockenkupplung gibt es verschiedene Betätigungen, die wichtigsten sind unter anderem die mechanische Betätigung, die automatische Betätigung und die hydraulische Betätigung. Kommt es zu einem Schaltvorgang, wird diese Kupplung aktiv und trennt den Kraftschluss zwischen dem Motor und dem Getriebe. Durch ihre Verwendung wird der Verschleißvorgang der Zahnradgetriebe deutlich verringert und somit die Lebensdauer erhöht.
Die spezielle Kupplungsscheibe muss sehr robust und wenig Verschleißanfällig sein, da durch die Reibung eine recht hohe Wärme produziert wird. Deshalb wird die Einscheibentrockenkupplung in den meisten Fällen aus ähnlichen Materialien gefertigt, die auch zur Fertigung von Bremsbelägen benutzt werden. Die modernen Modelle der Einscheibentrockenkupplung besitzen die Möglichkeit einer Überlastsicherung was zusätzlich den Verschleiß verringert.

Die Einscheibentrockenkupplung ist ein wichtiges Teil eines Kraftfahrzeugs und kommt in den meisten Modellen zur Verwendung.