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KFZ-Wissen › Direkteinspritzung

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Die Direkteinspritzung ist ein Einspritzverfahren bei Dieselmotoren. Bei Motoren mit Direkteinspritzung wird der Kraftstoff durch Einspritzdüsen oder Injektoren direkt in den Brennraum der Zylinder gespritzt. Dadurch wird der Kraftstoff besser verbrannt und der Wirkungsgrad des Motors erhöht sich. PKWs mit Direkteinspritzung gibt es allerdings noch nicht besonders lange. Erst durch die technische Weiterentwicklung der Direkteinspritzung, wie beispielsweise das Common-Rail-Verfahren oder die Pumpe-Düse-Technik, wurden Dieselmotoren mit Direkteinspritzung für PKWs einsetzbar.

Die herkömmliche Direkteinspritzung verursacht nämlich ein sehr lautes Motorengeräusch. Im LKW oder in Landmaschinen spielte der Geräuschpegel keine große Rolle. Deshalb gab es bei solchen Maschinen schon seit längerer Zeit Motoren mit Direkteinspritzung.
Bei der Direkteinspritzung werden wesentlich höhere Einspritzdrücke benötigt wie bei Motoren mit Vorkammer oder Wirbelkammereinspritzung. Beim Common-Rail-Verfahren arbeitet der Motor mit einem Einspritzdruck von 1500 – 2000 bar, bei der Pumpe-Düse-Technik sogar mit 2500 – 3000 bar.

Im Vergleich dazu benötigt man bei einem Motor mit Vorkammereinspritzung nur 150 – 200 bar. Doch solche Motoren findet man nur noch bei Oldtimern. Motoren mit Vorkammereinspritzung schaffen es in der Regel nicht mehr, die hohen Abgasnormen einzuhalten.
Die Idee der Direkteinspritzung ist schon fast so alt wie der Dieselmotor selbst. Doch leider gab es zur damaligen Zeit noch keine technischen Möglichkeiten um sie in die Tat umzusetzen.