KFZ-Wissen › Cracken

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Das Wort Cracken wird aus dem englischen Wort Crack für spalten abgeleitet und ist ein Verfahren der Erdölverarbeitung. Beim Cracken werden längere Ketten eines Kohlenwasserstoffs mit den kürzeren gespalten. Die Verarbeitung ist notwendig, um mehr kurzkettige Kohlenstoffe wie Heizöl, Diesel und Benzin erzeugen zu können. Als langkettige Kohlenstoffe werden schwere Heizöle bezeichnet und sind nicht so gefragt wie die aufwändiger hergestellten Erdölprodukte. Das thermische Cracken findet auch zu Herstellung von Ethen und Propen eine immer größere Bedeutung um hochwertigeren Treibstoff zu entwickeln.

Das Cracken ist in zwei Gruppen zu unterteilen, zum einen das thermische Cracken und das katalytische Cracken. Für das thermische Cracken wird kein Katalysator eingesetzt und kann deshalb auch Rückstände der Erdöldestillation beinhalten. Ein durch katalytisches Cracken hergestelltes Erdöldestillat beinhaltet weder Schwermetalle noch Schwefel, denn anders würde es den Katalysator beschädigen. Die Qualität des Kraftstoffs hängt somit unmittelbar mit dem Verfahren des Cracken zusammen. Je hochwertiger die Verfahrensanwendung, umso reiner und schadstoffarmer kann der Kraftstoff hergestellt werden.