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KFZ-Wissen › Antriebsmoment

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Der Begriff Antriebsmoment stammt aus der klassischen Mechanik und ist eine feste physikalische Größe. Damit ist gemeint, dass das Antriebsmoment messbar ist. Wichtig ist es bei der Rotation, also der Drehung eines Gegenstands in kreisförmigen Bahnen. Aus diesem Grund wird das Antriebsmoment auch Drehmoment genannt.

Bei Automobilen bezieht sich das Antriebsmoment auf die technische Funktionsweise des Motors. Erreicht der Verbrennungsmotor eine festgelegte Drehzahl, wird dieses maximale Antriebsmoment direkt an die Kurbelwellen abgegeben. Diese rotieren dann ebenfalls und setzten das Auto auf diese Weise in Bewegung. Allerdings ist dieses abgegebene Antriebsmoment nicht ständig konstant. Es hat nur einen bestimmten nutzbaren Bereich, bei maximaler Leistung.

Umsetzung

Dieses Wissen wird von innovativen Automobilherstellern sinnvoll genutzt, indem die aktiven Systeme des Antriebs, Fahrwerks und der Lenkung miteinander vernetzt werden und dadurch auch gemeinsam gesteuert werden können. So kann das Antriebsmoment variabel auf die Hinterachse verteilt werden, die Leistung wird sondiert auf die Räder umgeleitet und ermöglicht so ein effektiveres Fahrergebnis. Dazu sind besondere Sensoren nötig, die das Antriebsmoment ständig messen können. Dieses neuartige System heißt „Intelligent Wheel Dynamics“ (Intelligente dynamische Räder). Es soll das Auto bei der Fahrt nicht ausbremsen, sondern unterstützend wirken und so den Fahrkomfort verbessern, speziell auf kurvigem und unwegsamen Gelände.