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KFZ-Wissen › Ansprechdauer

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Was bedeutet der Begriff „Ansprechdauer“ beim Auto?

Dieser Begriff bezieht sich auf das Thema Bremsen beim Auto. Damit ist der Weg gemeint von der ersten Betätigung der Bremsen, bis zum Einsetzen der Bremswirkung, also das erste Berühren der Bremsen mit der Bremsscheibe oder Bremstrommel. Die Ansprechdauer sollte man nicht mit der Reaktionszeit verwechseln. Dann wird außer der Ansprechdauer auch noch die Ansprechzeit oder Schwellzeit gemessen. Das ist die Zeit von der ersten Berührung der Bremsscheibe bis zum endgültigen Stehen des Fahrzeugs. Während der Ansprechzeit fährt das Fahrzeug also noch mit ungebremster Geschwindigkeit.

Wofür wird die Ansprechdauer benötigt?

Die Ansprechdauer benötigt man zur Berechnung des kompletten Bremsweges, wenn ganz genaue Daten ermittelt werden müssen.

Der gesamte Bremsweg beim PKW besteht ja aus mehreren Faktoren und Berechnungen. Zunächst wird die Reaktionszeit ermittelt, die im Durchschnitt bei 0,8 Sekunden liegt. Dieser Wert ist meistens ein angenäherter Wert, je nachdem wie fit der Fahrer ist und ob er in puncto Fahrpraxis schon erfahren ist. Jetzt kommt die Ansprechdauer dazu, die wird meistens mit 0,2 Sekunden berechnet.

Wichtig sind solche Werte zum Beispiel beim Fahrzeugbau, um optimale Werte zu erzielen oder wenn es um Unfälle geht und die Polizei oder der Richter den Hergang rekonstruieren müssen. Hier wird dann auch die angenommene Ansprechdauer in die Berechnungen mit einbezogen.