KFZ-Wissen › Anschieben

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Das Anschieben eines Fahrzeuges ist erforderlich, wenn die Starterbatterie nicht mehr genug Energie hat, um den Anlasser anzutreiben und damit den Motor zu starten. Zum Anschieben benötigt man in der Regel zwei bis drei Personen, je nachdem wie schwer das Fahrzeug ist. Dazu ist natürlich auch ein Fahrer mit gültiger Fahrerlaubnis nötig.

Die Prozedur läuft folgendermaßen ab: Der Fahrer setzt sich in das Fahrzeug und schaltet die Zündung mittels Zündschloss ein. Dann legt er den zweiten Gang ein und löst die Handbremse. Die anderen Personen schieben das Auto an. Der Fahrer tritt solange die Kupplung, bis die Anschieber das Fahrzeug in Bewegung und etwas Schwung drauf haben. Dann lässt der Fahrer die Kupplung schnell los. Dadurch springt der Motor an. Sobald der Motor angesprungen ist, muss der Fahrer wieder die Kupplung treten und die Schaltung auf neutral schalten.

Das Anschieben funktioniert aber nur bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe können nicht angeschoben werden, weil der gesamte Antriebsstrang völlig anders konstruiert ist.

Vom Anschieben redet man aber auch, wenn der Motor schon läuft, das Fahrzeug aber beispielsweise in einer Schneewehe fest steckt. In solch einer Situation ist es mitunter auch erforderlich, das Helfer das Fahrzeug anschieben.