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KFZ-Wissen › Anhängevorrichtung

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Eine Anhängevorrichtung oder auch Anhängerkupplung, ist ein Teil eines Kraftfahrzeugs, mit diesem kann man einen Anhänger an einem Kraftfahrzeug befestigen. Man unterscheidet die zwei am häufigsten vorkommenden Bauarten, die Kugelkopfanhängerkupplung die bei PKWs eingesetzt wird, und die Maulanhängerkupplung welche bei Traktoren und LKWs eingesetzt wird.

Die Anhängevorrichtung wird an der hinteren Seite des Fahrzeugs befestigt, dazu wird eine spezielle Halterung mit einer genormten Kugel mit einem Durchmesser von 50 Millimeter montiert. Erfunden wurde diese Halterung von Westfalia Van Conversion im Jahr 1932. Am Anhänger befindet sich das Gegenstück zu dieser Halterung. Eine Kugelpfanne mit hintenliegendem Verschluss, diese kann durch Anheben eines Hebels geöffnet werden. Gesichert ist diese Vorrichtung gegen das Abheben, damit der Anhänger nicht aus versehen abgekoppelt wird.

Diese Kupplung besitzt des Weiteren noch eine Steckdose für die Beleuchtung des Anhängers. Die Anhängevorrichtung kann unter anderem auch zum Abschleppen des Fahrzeugs benutzt werden. Üblicherweise wird dazu eine Schleppstange oder ein Abschleppseil benutzt. Meistens wird eine starre Anhängevorrichtung verwendet, es gibt aber auch bewegliche Modelle, diese besitzen eine abnehmbare Kupplungskugel. Mittlerweile gibt es auch elektrisch ausfahrbare Anhängevorrichtungungen, diese haben gegenüber der permanenten Anhängevorrichtung einen großen optischen Vorteil, denn wenn man sie nicht braucht, dann stört sie auch nicht die Optik des Kraftfahrzeugs.