• Sie befinden sich hier:
  • KFZ-Wissen
  • ¬ Anfahrzugkraft

KFZ-Wissen › Anfahrzugkraft

ANZEIGE:
Hauptsächlich in der Bahntechnik beschäftigt man sich mit der Anfahrzugkraft, da sich mit dieser Größe auseinandergesetzt werden muss, wenn mit größtmöglicher Zugkraft ein Schienenfahrzeug aus dem Stillstand in Fahrt gesetzt wird.

Selbstverständlich spielt die Anfahrzugkraft auch bei Fahrbeginn mit dem Auto eine wichtige Rolle. Als Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist beim Auto für die Größe der Anfahrzugkraft die Auslegung des Getriebes entscheidender als dessen Motorleistung.

Bei der Anfahrt mit dem Pkw, angenommen bei einer Bergauffahrt, muss vor allem der spürbare Rollwiderstand überwunden werden, ebenso muss eine gute Haftreibung des Autos mit der Fahrbahn gewährleistet sein, damit das Fahrzeug genügend Anfahrzugkraft für die Fahrbewegung aus dem Stillstand entwickelt. Motorleistung allein reicht nicht aus, wenn die Haftreibung mit der Fahrbahn nicht vorhanden ist. Bei höherer Motordrehzahl, riskiert man, dass die Räder unnötig durchdrehen, eine Situation, die vor allem in den kalten Wintermonaten bei vereister Fahrbahn auftritt. Was bei fehlender Anfahrzugkraft hilft, ist die Wiederherstellung der Haftreibung. Im Winter wird dies auf der Fahrbahn unter anderem durch mit Schotter vermischten Sand erreicht.

Zurück zur Bahntechnik. Sie begegnet einer zu geringen Anfahrzugkraft aufgrund eines Verlustes der Haftreibung zwischen Rad und Schiene durch einen Sandstreuer der Sand, während der Anfahrt der Lokomotive, vor die Räder streut.